Human Capital Controlling In einem Forschungsprojekt dreier Universitäten unter der Federführung von Univ.-Prof. Dr. Christian Scholz ist es erstmalig gelungen, über einen Zeitraum von einem Jahr monatlich das Humankapital in drei Pilot-Unternehmen in Euro (!) zu bewerten. Das Projekt hat gezeigt, dass Investitionen in die Kompetenzen der Mitarbeiter einen Wertbeitrag liefern. Personalarbeit ist eine Ressourceninvestition, mit der Erwartung, dass sich diese Investition wertsteigernd oder zumindest werterhaltend auswirkt. Dieses neu entwickelte Kompetenzcontrolling erfolgt in Echtzeit - es geht um Tagesaktualität. Dadurch ermöglicht es Unternehmen erstmals ihre Innovationsförderungsstrategien flexibel zu entwickeln und Korrekturmöglichkeiten in minimaler Reaktionszeit zu erkennen. Weiterbildungsaktivitäten, Führungskultur und Kommunikation werden in diesem Modell als Werttreiber definiert, Personalentwicklung als Instrument zur Wertsteigerung. Kompetenzentwicklung betrifft dabei sowohl das Wissensmanagement, als auch die Erhöhung der Motivation einzelner Mitarbeiter, als auch die innovationsförderliche Gestaltung des Arbeitskontextes, sowie die Schaffung nachhaltig innovationsfreundlicher Arbeitsbedingungen. All diese Wirkfaktoren werden gemessen, um sie der gezielten Steuerung zugänglich zu machen. In dem Projekt stecken noch Entwicklungschancen das Ganze ist vom Wording für Personalentwickler, HR-Manager, Trainer, Berater nicht unbedingt ansprechend, motivierend und "sexy". Daran könnte man noch arbeiten. Im Newsletter Ende September werde ich noch etwas tiefer in das Thema einsteigen. Und da bekommt man ihn: Y-The-News |